Die Ausgangslage verspricht Spannung: Der HC LINZ AG liegt aktuell auf Tabellenplatz drei, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter SC kelag Ferlach und einen Zähler hinter der HSG Xentis Lippizanerheimat. Gleichzeitig ist das Feld eng zusammengerückt – zwischen dem Ersten und dem Vorletzten liegen lediglich sieben Punkte. Der Kampf um die Top-8 und die begehrten Top-4-Plätze ist damit völlig offen.
Insgesamt warten noch elf Spiele in der Hauptrunde, davon sechs Heimspiele. Das erklärte Mindestziel der Linzer ist der Einzug ins Viertelfinale, mit Blickrichtung Top 4, um sich Pick- und Heimrecht zu sichern.
Trainer Milan Vunjak zeigt sich vorsichtig optimistisch: “Uns ist bewusst, dass am Samstag ein sehr schweres Spiel auf uns zukommt – gegen einen starken Gegner, der gut aufgestellt ist und über eine breite Rotation verfügt. Sie haben starke Einzelspieler, darunter auch Nationalteamspieler. Aber das heißt noch gar nichts. Wir werden alles daran setzen, am Samstag zu gewinnen und unsere beste Leistung abzurufen. Das wird nicht einfach, aber wir haben das klare Ziel, dass wir die zwei Punkte in Linz behalten. Von Beginn an wird es extrem eng bleiben. In zwei Runden kann man ganz schnell abrutschen, vielleicht sogar bis auf Platz acht. Deshalb haben wir klar festgelegt, dass wir hoch fokussiert sein müssen und in jeder Situation genau wissen, was zu tun ist. Wir schauen von Woche zu Woche, wie es sich entwickelt, aber es wird eine sehr ungewisse und zugleich sehr interessante Meisterschaft. Ich glaube nicht, dass sich das Feld so schnell auseinanderzieht. Wahrscheinlich bleibt es noch lange eng, vielleicht sogar bis in die letzten Runden hinein.“
Auch aus der Mannschaft ist die Zuversicht spürbar. Lucijan Fizuleto betont die Motivation nach der Pause: “„Ich glaube, wir verstehen uns in der Mannschaft alle sehr gut, keiner macht Probleme. Das ist wichtig. Gerade die jüngeren Spieler sind sehr motiviert. Wir gehen ohnehin zwei Mal die Woche verpflichtend in den Kraftraum. Zusätzlich gibt es aber auch zwei, drei Spieler, die freiwillig extra Einheiten einlegen – etwa montags oder mittwochs, sei es für Regeneration, Sauna, Kälteanwendungen oder zusätzliches Krafttraining. Auch damit sie nicht nur zu Hause sitzen, sondern den Austausch mit den anderen suchen. Insgesamt gibt es da bei uns keine Probleme. Wir verstehen uns wirklich gut und trainieren gerne gemeinsam – das ist ein ganz entscheidender Punkt.“
David Zwicklhuber: “Generell merkt man diese Saison, dass wir als Mannschaft sehr viel gemeinsam investieren. Wir sitzen nach dem Training oft noch zusammen und haben sogar jeder für sich eine Art Handballbuch, in das wir Dinge aufschreiben. Das hilft uns. Man merkt den Zusammenhalt: Nach dem Training bleiben wir noch in der Halle, werfen ein paar Siebenmeter oder Flügelwürfe, machen kleine Spiele zum Aufwärmen oder werfen Körbe. Und bei all diesen Dingen sind dieser Ehrgeiz und dieser Siegeswille in der Mannschaft spürbar.“
HLA MEISTERLIGA
Samstag, 7. Februar 2026
19:00 Uhr: HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sport MS Kleinmünchen




