Stefan Weinmann ist die größte Nachwuchshoffnung im Tor beim HC LINZ AG. Erfahrungen sammelte er bereits im Futureteam und bei Einsätzen im Team der HLA MEISTERLIGA. Wir haben mit Stefan darüber gesprochen, was ihm Handball bedeutet und was sein verrücktester Moment war.
Mit wieviel Jahren hast du mit Handball begonnen?
„Ich habe im ersten Schuljahr an der SHS Kleinmünchen mit dem Handballspielen begonnen – zunächst nur im Sportunterricht. Mein damaliger Klassenvorstand, Heinz Tomani, brachte mich schließlich zum HC LINZ AG. Seit Beginn meiner Handballkarriere spiele ich durchgehend als Tormann.“
Was bedeutet dir der Sport persönlich?
„Handball ist für mich nicht nur ein Sport, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens. Durch Handball habe ich Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen gelernt. Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, erfüllt mich das mit Stolz. Außerdem habe ich durch den Sport viele Freundschaften geschlossen und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die mich auch außerhalb des Spielfelds prägen.“
Welche Vorbilder hast du?
„Andreas Wolff ist für mich ein Vorbild, weil er als Torhüter mit seiner Mentalität, seinem Ehrgeiz und seinen starken Leistungen zeigt, wie wichtig Konzentration und Willenskraft auf dieser Position sind. Ebenso prägend sind meine Trainer, die mir neben handballerischem Können auch Werte wie Disziplin, Teamgeist und Fairness vermittelt haben.“
Was war bisher dein größter sportlicher Moment?
„Die ersten Erfahrungen, die ich in der ersten Mannschaft sammeln durfte. Ebenso die zwei Vizestaatsmeistertitel in der Jugend.“
Was war das härteste Training, an das du dich erinnerst?
„In der Saisonvorbereitung kommt man immer an seine Grenzen, doch besonders die Tormanntrainings mit Nenad Mijailovic bleiben mir in Erinnerung.“
Wie gehst du mit Niederlagen um?
„Natürlich verliert man nicht gerne, aber mit der Zeit lernt man, auch die positiven Dinge zu sehen und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Niederlagen sind für mich eine Chance, mich weiterzuentwickeln, und deshalb kann ich sie nach kurzer Zeit abhaken und den Blick weiter nach vorne richten.“
Wo siehst du dich sportlich in fünf Jahren?
„Als fester Bestandteil der ersten Mannschaft.“
Wenn du nicht Handballer wärst…
„Würde ich meinen jetzigen Beruf als Konstrukteur ausüben. Sportlich wäre meine Wahl der Fußball.“
Was war bisher der verrückteste Moment?
„Der verrückteste Moment war definitiv das letzte Finalspiel in Hard, als wir Meister wurden. Die Intensität, die Stimmung und die Emotionen auf und neben dem Feld waren einzigartig und bleiben mir bis heute unvergessen.“
WORDRAP mit STEFAN
Training ist für mich Ausgleich zum Alltag.
Vor einem Spiel brauche ich unbedingt positive Stimmung in der Kabine.
Mein Spitzname in der Mannschaft lautet Stef
Ohne das könnte ich nicht leben: Familie und Freunde.
Mein geheimes Talent abseits vom Handball ist, Leute zum Lachen bringen
Der verrückteste Fan-Moment war nach dem Finalspiel in Hard.
Handball in drei Worten? schnell-emotional-spannend
Im Training hasse ich am meisten das Aufwärmen.
In der Mannschaft bin ich bekannt für gute Witze.
Wenn ich ein Superheld wäre, hätte ich die Superkraft, Zeit anhalten oder zurückdrehen zu können.
Meine Mitspieler würden sagen, ich bin der beste Kicker in der Mannschaft. 🙂
Am liebsten würde ich einmal gegen Elmar spielen.
Der peinlichste Moment meiner Karriere war ein klassisches Eiertor.




